Datenschutzerklärung
Stand: 26. September 2026
Diese Erklärung gilt für die Webseiten bahnlan.de und tunnelfunk.de samt Warteliste und für die Android-App Tunnelfunk (Abschnitt „Die App Tunnelfunk“ weiter unten).
Verantwortlicher
Renneberg Media UG (haftungsbeschränkt)
An den Pfühlen 15, 16348 Wandlitz, Deutschland
E-Mail: kontakt@renneberg-media.de
Vollständige Angaben: Impressum
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Schwellen dafür sind nicht erreicht.
Der Besuch dieser Webseite
Die Seite ist statisch. Sie setzt keine Cookies, bindet keine Ressourcen Dritter ein (auch keine Web-Schriften — die Schrift kommt aus Deinem System), und es gibt keine Analyse-Werkzeuge und keine Zählpixel.
Unser Webserver führt für bahnlan.de kein Zugriffsprotokoll. Es werden also weder Deine IP-Adresse noch die aufgerufenen Adressen dauerhaft gespeichert, wenn Du diese Seite nur liest.
Die Warteliste
Was wir speichern
Trägst Du Dich in die Warteliste ein, speichern wir genau zwei Angaben:
- Deine E-Mail-Adresse (kleingeschrieben, wie Du sie eingibst),
- den Zeitpunkt des Eintrags.
Mehr nicht — kein Name, keine IP-Adresse, keine Herkunftsseite, keine Kennung. Doppelte Eintragungen derselben Adresse werden verworfen.
Wozu
Ausschließlich, um Dich einmalig zu benachrichtigen, sobald die Beta startet. Es gibt keinen Newsletter, keine Werbung und keine Weitergabe an Dritte.
Rechtsgrundlage
Deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du erteilst sie durch das Absenden des Formulars und kannst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen — eine formlose E-Mail genügt.
Wie lange
Bis zur Benachrichtigung über den Beta-Start, längstens bis zum Widerruf. Wird das Projekt eingestellt, wird die Liste gelöscht.
Austragen
Schreib eine E-Mail an kontakt@renneberg-media.de. Wir löschen den Eintrag und bestätigen das.
Missbrauchsbremse
Damit niemand das Formular zumüllt, zählt der Server, wie viele Absendeversuche in der letzten Minute von derselben IP-Adresse kamen (mehr als fünf werden abgewiesen). Dieser Zähler liegt nur im Arbeitsspeicher, wird nie auf einen Datenträger geschrieben und ist bei jedem Neustart des Dienstes weg. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an einem missbrauchsfreien Betrieb, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die App Tunnelfunk
Was die App macht
Tunnelfunk richtet auf Deinem Gerät eine VPN-Verbindung ein, damit der Netzverkehr über WLAN und Mobilfunk zugleich laufen kann. Wie weit unser Server dabei beteiligt ist, hängt von der Klasse ab, die Du wählst:
- Stehplatz (gratis): Der Verkehr bleibt auf Deinem Gerät und geht direkt ins Internet, jeweils über das Netz, das gerade trägt. Unser Server ist nicht beteiligt; wir erfahren nichts.
- 2. Klasse und 1. Klasse: Der Verkehr läuft verschlüsselt (TLS) über unseren Server in Deutschland und von dort ins Internet. Technisch läuft dann Dein gesamter Geräteverkehr durch diesen Server – wie bei jedem VPN.
Der Zugang
Für die 2. und 1. Klasse legt die App beim ersten Start selbst einen Zugang bei unserem Server an. Ein Zugang ist ein zufälliger Schlüssel (Token) – kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Name, keine Gerätekennung. Zu jedem Zugang speichert der Server:
- den Schlüssel selbst und das Datum, an dem er angelegt wurde,
- das übertragene Datenvolumen im laufenden Monat (roh, in Bytes, beide Richtungen) und das Monatskontingent,
- den Zeitpunkt der letzten Nutzung,
- die verbrauchten Freiminuten der laufenden Fahrt und den Zeitpunkt des letzten Verkehrs (danach bemisst sich, wann eine neue Fahrt beginnt),
- bei einem Abo: das Kauf-Token von Google Play und das Ablaufdatum (siehe „Das Abo“).
Wozu: um die Klassen und Kontingente durchzusetzen und Missbrauch zu unterbinden. Rechtsgrundlage: Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sowie berechtigtes Interesse an einem missbrauchsfreien Betrieb, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Was wir nicht speichern
Keine besuchten Adressen, keine Namensauflösungen (DNS), keine Inhalte. Der Server wertet den Verkehr nicht aus und schreibt keine Zieladressen in sein Protokoll. Das Betriebsprotokoll des Servers enthält Sitzungskennungen, Zertifikats- und Zugangsmeldungen sowie bei einer Registrierung die IP-Adresse des Absenders (Journal, Aufbewahrung nach Systemvorgabe, längstens vier Wochen). Die Ratenbremse gegen Missbrauch zählt Anmeldeversuche je IP-Adresse nur im Arbeitsspeicher, nie auf einem Datenträger.
Als Betreiber könnten wir den Verkehr der 2. und 1. Klasse technisch einsehen. Wir tun es nicht, und die Software ist so gebaut, dass sie es nicht protokolliert – aber Du solltest wissen, dass hier, wie bei jedem VPN, Vertrauen eine Rolle spielt.
Das Abo
Die 1. Klasse und die 2. Klasse über 30 Minuten je Fahrt hinaus gibt es im Abo, abgeschlossen und bezahlt über Google Play. Zahlung, Rechnung und Kündigung laufen vollständig bei Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland); wir sehen weder Zahlungsdaten noch Dein Google-Konto. Google gibt der App ein Kauf-Token, das die App an unseren Server weiterreicht. Der Server fragt damit bei Google nach, ob das Abo läuft, speichert das Token und das Ablaufdatum beim Zugang und fragt einmal täglich nach, solange das Abo läuft. Spätestens 60 Tage nach Ablauf wird das Token gelöscht. Rechtsgrundlage: Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Das Fahrtenbuch und Diagnosedaten
Die App führt auf dem Gerät ein technisches Protokoll (Netzwechsel, Fehler, Zeitstempel, Meldungen des Verbindungskerns, Abstürze; sieben Tage). Damit wir Fehler früh erkennen, schickt die App während einer Fahrt neue Teile dieses Protokolls sowie verkleinerte Abbilder ihres eigenen Bildschirms an den Tunnelfunk-Server. Enthalten sind keine besuchten Adressen, keine Inhalte Deines Verkehrs und kein Bildschirm anderer Apps. Die Daten liegen dem Zugangsschlüssel zugeordnet auf dem Server und werden nach 30 Tagen gelöscht. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse am störungsfreien Betrieb, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Du kannst das Senden in der App unter Menü → Gleisband → „Diagnose“ jederzeit abschalten; das Protokoll bleibt dann auf dem Gerät und geht nur raus, wenn Du es selbst über „Fahrtenbuch exportieren“ verschickst.
Wie lange, und wie Du löschst
Das Datenvolumen wird mit jedem Monatswechsel auf null gesetzt. Den Zugang samt allen Zählern löschst Du jederzeit selbst in der App unter Menü → „Zugang löschen“; der Server entfernt ihn sofort und vollständig. Ohne App genügt eine E-Mail an apps@renneberg.net mit den ersten Zeichen des Schlüssels (er steht im Fahrtenbuch der App). Ein laufendes Abo kündigst Du bei Google Play; es bleibt bis zum Ende der bezahlten Zeit bestehen.
Berechtigungen der App
VPN (Kernfunktion), Netzwerkzustand und -steuerung (WLAN und Mobilfunk gleichzeitig anfordern), Vordergrunddienst mit Benachrichtigung (der Tunnel läuft auch, wenn die App im Hintergrund ist), Internet. Die App fragt weder Standort noch Kontakte noch Gerätekennungen ab und enthält keine Analyse- oder Werbebibliotheken; die Bibliothek für Google Play Billing dient allein dem Abo.
Hosting
Webseite und Tunnel-Server laufen auf einem Server der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland (Standort Deutschland). Hetzner ist für uns Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Eine Übermittlung in Drittländer findet nicht statt.
Deine Rechte
Du hast nach der DSGVO das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) sowie das Recht, eine erteilte Einwilligung zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Wende Dich dazu an kontakt@renneberg-media.de.
Außerdem kannst Du Dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow.
bahntastic
Für die Marke bahntastic (Chrome-Erweiterung und Surfdienst) gilt eine eigene Erklärung: bahntastic.de/datenschutz.